Christiane Lanzke
Biografie von Christiane Lanzke
Christiane Lanzke war eine deutsche Wasserspringerin und Schauspielerin. Sie wurde am 15.03.1947 in Potsdam geboren.
Ihre sportliche Laufbahn begann sie im Alter von elf Jahren beim SC Empor Rostock unter der Leitung von Trainer Max Kinast. Bereits 1962 gewann sie bei den Europameisterschaften im 3-Meter-Kunstspringen die Silbermedaille. 1964 startete sie im Alter von 17 Jahren für das gesamtdeutsche Team bei den Olympischen Spielen in Tokio und belegte im Turmspringen den fünften sowie im Kunstspringen den neunten Platz. Eine Schulterverletzung zwang sie im Alter von 19 Jahren zum Karriereende als Sportlerin.
Nach ihrer aktiven Sportzeit entdeckte Regisseur Kurt Maetzig sie für den DEFA-Film Das Mädchen auf dem Brett (1967), in dem sie die Hauptrolle spielte. Sie absolvierte dabei alle Sprungsequenzen selbst, ohne Stuntdouble. Im Anschluss studierte sie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg und spielte anschließend an Theatern in Halle und Greifswald.
In der DEFA-Produktion Mein lieber Robinson (1971) und dem Historienfilm Unterwegs zu Lenin (1970) übernahm sie weitere Filmrollen. Zu ihrer Filmografie gehören außerdem Du und ich und Klein-Paris (1970), Der Mann, der nach der Oma kam (1972), Wolz – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten (1974) sowie Der kleine und der große Klaus (1971). Später koordinierte sie Kulturprogramme auf einem DDR-Kreuzfahrtschiff und war nach der Wiedervereinigung in administrativer Tätigkeit bei einem Potsdamer Kabarett tätig.
Christiane Lanzke starb im Jahr 2005 in Rostock.
Demnächst im TV:
Keine aktuellen Sendetermine für Christiane Lanzke gefunden.
Filmografie - Filme mit Christiane Lanzke

Der kleine und der große Klaus
(1971, Märchenfilm)

Der Mann, der nach der Oma kam
(1971, Komödie)

Du und ich und Klein-Paris
(1971, Komödie)

Mein lieber Robinson
(1971, Jugendfilm)

Unterwegs zu Lenin
(1969)
