Werner Peters
Biografie von Werner Peters
Werner Peters war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, Synchronsprecher und Produzent. Er wurde am 07.07.1918 in Werlitzsch bei Leipzig geboren und absolvierte von 1935 bis 1937 eine Schauspielausbildung am Alten Theater in Leipzig.
Nach ersten Theaterengagements ging Peters zum Film und stand ab 1948 bei der DEFA vor der Kamera. Seinen Durchbruch hatte er 1951 mit der Hauptrolle des Diederich Heßling in Der Untertan, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinrich Mann. Für die Darstellung des opportunistischen Aufsteigers wurde er mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet. Es folgten weitere DEFA-Produktionen wie Die Geschichte vom kleinen Muck (1953) und Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse (1954).
Ende 1954 verließ Peters die DDR und siedelte nach Westdeutschland über. Am Theater trat er unter anderem an den Münchner Kammerspielen sowie am Deutschen Theater und am Schillertheater in Berlin auf. Im Kino etablierte er sich als gefragter Nebendarsteller, häufig in Rollen als Bösewicht oder undurchsichtiger Charakter. Für seine Rolle in Nachts, wenn der Teufel kam wurde er 1958 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet.
1958 gründete Peters in Berlin das Synchronstudio Rondo-Film. Als Synchronsprecher lieh er unter anderem Orson Welles, Rod Steiger und Ernest Borgnine seine deutsche Stimme.
1966 heiratete Peters Ursula Burow, aus der Ehe ging ein Sohn hervor. In seiner Freizeit betrieb er sportlich Schießen.
Werner Peters starb am 30.03.1971 im Alter von 52 Jahren in Wiesbaden an einem Herzinfarkt, den er während einer Werbetour für seinen letzten Film Die Tote aus der Themse erlitt.
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Filmografie - Filme mit Werner Peters

Lützower
(1972, Historienfilm)

Das Mädchen Rosemarie
(1958, Krimi)

Der Teufel vom Mühlenberg
(1955, Märchenfilm)

Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse
(1955, Historienfilm)

Das Stacheltier
(1953, Komödie)

Die Geschichte vom kleinen Muck
(1953, Märchenfilm)

Der Untertan
(1951, Drama)