Atze Schröder
Biografie von Atze Schröder
Atze Schröder ist eine Kunstfigur der deutschen Comedyszene, die seit Mitte der 1990er Jahre auf Kleinkunstbühnen auftritt. Zur Rolle gehört eine erfundene Lebensgeschichte, wonach sie 1965 im Essener Stadtteil Kray als Thomas Schröder zur Welt gekommen sei. Der tatsächliche Darsteller zeigt sich ausschließlich in dieser Rolle und wehrt sich konsequent gegen die Offenlegung seiner bürgerlichen Identität. Mehrere Gerichtsverfahren gegen die Nennung seines echten Namens hat er für sich entschieden, unter anderem 2005 gegen die Bild-Zeitung und 2006 gegen den Weser-Kurier.
Einem breiten Publikum bekannt wurde er durch die RTL-Sitcom Alles Atze, die von 1999 bis 2006 ausgestrahlt wurde und ihm 2003 den Deutschen Fernsehpreis als beste Sitcom einbrachte. Als Hofnarr wirkte er außerdem in den Kinokomödien 7 Zwerge – Männer allein im Wald (2004) und 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug (2006) mit. In der Filmkomödie U-900 (2007) übernahm er eine Rolle unter dem Namen seiner Kunstfigur.
Von 2000 bis 2007 moderierte Atze Schröder mehrfach den Deutschen Comedypreis und trat regelmäßig im Quatsch Comedy Club auf. Für sein Bühnenprogramm Revolution wurde er 2011 selbst mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet, 2013 folgte die 1LIVE Krone für die beste Comedy. Seit September 2019 moderiert er zudem die Late-Night-Sendung NightWash.
2022 veröffentlichte Atze Schröder die Autobiografie Blauäugig – Mein Leben als Atze Schröder. Darin thematisierte er die Verstrickung seines Vaters in Kriegsverbrechen der Wehrmacht und entschuldigte sich dafür 2020 öffentlich bei der Holocaust-Überlebenden Eva Szepesi.
Demnächst im TV:
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Foto: 9EkieraM1 / Wikimedia unter CC BY-SA 3.0
Filmografie - Filme mit Atze Schröder

U-900
(2007, Komödie)

7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug
(2006, Fantasyfilm)

7 Zwerge - Männer allein im Wald
(2004, Komödie)

Alles Atze
(1999-2006, Fernsehserie)
