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Maximilian Scheidt

Geburtsort: Aachen

Biografie von Maximilian Scheidt

Maximilian Scheidt, bürgerlich Maximilian David Scheidt, ist ein deutscher Schauspieler. Er wurde 1988 in Aachen geboren und ist der Sohn des Künstlers Karl von Monschau und der Aachener Politikerin Hilde Scheidt.

Bereits während seiner Schulzeit gehörte er dem Jugendclub des Theaters Aachen an. Dort übernahm er 2005 eine Rolle in Endstation Sehnsucht und stand 2007 in der Produktion Tintenherz auf der Bühne. Nach dem Abitur studierte er von 2008 bis 2012 Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Während seines Studiums war er am Schauspiel Hannover und am Studiotheater Hannover tätig. Im Jahr 2011 erhielt er ein Gastengagement am Theater Bremen in der Inszenierung Die Nibelungen unter der Regie von Herbert Fritsch. Im selben Jahr wurde er beim Schauspielschultreffen mit dem Duo-Preis ausgezeichnet.

2012 trat Scheidt sein erstes festes Engagement am Theater Münster an. Parallel zur Bühnenarbeit vertiefter er sein Engagement im Film und Fernsehen. Eine bedeutende Kinorolle übernahm er in Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht (2013) des Regisseurs Edgar Reitz. Der Film feierte seine Welturaufführung bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig und erhielt beim Deutschen Filmpreis 2014 die Goldene Lola als bester Film. 2016 war Scheidt in dem Drama Agnes des Regisseurs Johannes Schmid zu sehen. Darüber hinaus spielte er eine Rolle in dem Fernsehfilm Viel zu nah (2017) und wirkte 2017 in Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm unter der Regie von Joachim A. Lang mit.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Scheidt festes Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Unter der Intendantin Karin Beier übernahm er dort Hauptrollen in zahlreichen Produktionen, darunter Othello in der Rolle des Jago, König Lear und Reich des Todes. Mit der letzten genannten Produktion war er 2021 beim Berliner Theatertreffen vertreten. Im Jahr 2022 erhielt Scheidt den Kulturpreis der Berenberg Bank Stiftung im Bereich Darstellende Kunst. Im Jahr 2024 trug er dazu bei, dass das Schauspielhaus Hamburg von der Fachzeitschrift Theater heute zum Theater des Jahres gewählt wurde.

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