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Hans-Robert Wille

Biografie von Hans-Robert Wille

Hans-Robert Wille ist ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur, Hörspiel- und Synchronsprecher sowie Dialogregisseur. Seine künstlerische Laufbahn begann er am Landestheater Gotha, bevor ihn ein Engagement an die Städtischen Bühnen Leipzig führte. Dort verkörperte er 1955 den Daniel in Friedrich Hebbels Schauspiel Judith. Bis 1972 blieb Hans-Robert Wille dem Leipziger Theater treu und übernahm Rollen in Stücken von George Bernard Shaw, Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe und Bertolt Brecht.

Neben der Bühne arbeitete Hans-Robert Wille beim Leipziger Rundfunk und führte als Regisseur bei Programmen der Leipziger Pfeffermühle Regie. In Film- und Fernsehproduktionen trat er dagegen nur selten auf. Zu seinen wenigen Rollen zählten Auftritte in Wer seine Frau lieb hat … (1955) unter der Regie von Kurt Jung-Alsen und in Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse (1955) unter Kurt Maetzig. Es folgten Rollen in Ware für Katalonien (1959) unter Richard Groschopp, in Alaskafüchse (1964), im Fernsehspiel Zeugen (1966) sowie in Die Prinzessin auf der Erbse (1970).

Umfangreicher war die Tätigkeit von Hans-Robert Wille als Synchronsprecher. Er lieh seine Stimme unter anderem Gabriele Ferzetti in Die Nacht von Ferrara, David Lodge in Mach’ weiter, Dick!, Jean Marais in Sieben Männer und ein Luder sowie David Warner im Fernseh-Mehrteiler Marco Polo. Als Synchronregisseur verantwortete er im Auftrag der DEFA die deutschen Fassungen mehrerer dänischer Kriminalkomödien der Olsenbande. Von 1950 bis 1985 wirkte er zudem in mehr als 30 Hörspielen des Rundfunks der DDR mit.

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Filmografie - Filme mit Hans-Robert Wille

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Kurt Jung-Alsen

(geb. 18.06.1915)