Egon Wander
Biografie von Egon Wander
Egon Wander, bürgerlich Fabian Wander, ist ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Off-Sprecher. Egon Wander wurde am 13.01.1927 in Berlin geboren. Sein Vater Eugen Wander arbeitete als Konzertmeister, seine Mutter hieß Margarete Wander. Von 1945 bis 1947 absolvierte er seine schauspielerische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Dresden, unter anderem bei Erich Ponto und Hans Finohr.
Unter dem Namen Egon Wander begann er seine Bühnenlaufbahn in Dresden, mit Engagements an der Volksbühne, am Komödienhaus und am Staatstheater. Anschließend setzte er seine Theaterarbeit in Berlin fort. 1953 gehörte er zum ersten Ensemble des Deutschen Fernsehfunks. 1954 gab Wander sein Filmdebüt in Die Entscheidung des Tilman Riemenschneider. In den folgenden Jahren wirkte er in mehreren DFF- und DEFA-Produktionen mit, darunter Morgendämmerung (1954), Ein gewöhnlicher Fall (1955), 52 Wochen sind ein Jahr (1955), Der Geizige (1956) und Die Elenden (1958).
Ende der 1950er Jahre siedelte Wander in die Bundesrepublik über und hatte Theaterengagements in Braunschweig, Hannover und Hamburg. An den Hamburger Kammerspielen trat er 1961 in Die Perser und 1965 in Armer Bitos oder Das Diner der Köpfe auf, außerdem spielte er am Theater im Zimmer. Ab 1962 übernahm er zunehmend Aufgaben in westdeutschen Produktionen und wirkte insgesamt in rund 50 Fernsehspielen mit. Von 1962 bis 1975 war er zudem als Off-Sprecher für die ARD-Tagesschau tätig.
Als Synchronsprecher lieh Wander unter anderem Renato Baldini in Keine Rosen für OSS 117 seine Stimme. Zwischen 1959 und 1975 sprach er außerdem in zahlreichen Hörspielen des NDR mit und arbeitete dort auch als Hörspielregisseur.
1957 heiratete Wander Manon Damann; das Paar hat eine Tochter namens Saskia. Später ließ sich Wander in Frankreich nieder.
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