Der Dieb und der König
Handlung von "Der Dieb und der König"
Der Dieb und der König ist eine DDR-Komödie aus dem Jahr 1966, inszeniert von Martin Eckermann mit dem Ensemble der Bühnen der Stadt Gera. Die Erstausstrahlung war am 05.06.1966. Die Vorlage bildet das Bühnenstück Die gestohlene Stadt von Egon Erwin Kisch, der die Geschichte des Meisterdiebs Andreas Christian Käsebier und König Friedrichs II. dramatisiert. Hauptdarsteller sind Bert Brunn, Harald Jopt, Wilfried Pucher, Hans Zimmermann und Piet Drescher.
Die Handlung spielt im Jahr 1756, während des Siebenjährigen Krieges. Friedrich II. belagert mit seinen Truppen die Stadt Prag, doch die Stadt weigert sich zu kapitulieren. Unterdessen sammelt sich bei Kolin ein österreichisches Entsatzheer, das droht, die preußischen Truppen einzuschließen. Der König braucht dringend Geheimdienstinformationen aus dem Inneren der belagerten Stadt.
Sein ungewöhnlicher Helfer ist Käsebier, ein berüchtigter Krimineller, der wegen Hunderten von Diebstählen und mehrfachen Gefängnisausbrüchen bekannt ist. Der König lässt ihn aus dem Gefängnis in Stettin holen: Denn Käsebier kennt die Gassen und Befestigungsanlagen von Prag wie seine Westentasche. Friedrich II. gewährt ihm vorübergehende Freiheit, damit er als Späher in die Stadt eindringen und die nötigen Informationen beschaffen kann.
Käsebier findet sich in dieser grotesken Situation als ebenso schlaues wie eigenwilliges Gegenüber des Königs wieder. Bert Brunn spielt die Titelrolle des verschmitzten Diebes, Harald Jopt verkörpert Friedrich II. Kisch betonte in seiner Vorlage, dass die alten Geschichtsbücher die eigentliche Rolle Käsebiers beim Ausgang des Feldzugs vollständig verschwiegen hatten.
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Darsteller - Schauspieler von "Der Dieb und der König"

Bert Brunn
(geb. 30.08.1923)

Harald Jopt
(geb. 10.03.1924)

Wilfried Pucher
(geb. 10.07.1940)

Hans Zimmermann
(geb. 27.07.1929)