Das Schilfrohr
Handlung von "Das Schilfrohr"
Das Schilfrohr ist ein deutscher Fernsehfilm des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1974 mit den Hauptdarstellern Walfriede Schmitt, Klaus-Peter Thiele und Carl-Hermann Risse. Regie führte Joachim Kunert nach der gleichnamigen Erzählung von Anna Seghers aus dem Jahr 1965.
Im Herbst 1944 bewirtschaftet Marta Emrich allein eine Gärtnerei in der Nähe Berlins, nachdem ihr Bruder und ihr Verlobter im Krieg gefallen sind. Als der Widerstandskämpfer Kurt Steiner nach der Verteilung von Flugblättern gesucht wird, nimmt Marta ihn heimlich bei sich auf. Über Monate versorgt sie ihn, ohne dass die Nachbarschaft davon erfährt, und lebt dabei in ständiger Angst vor Entdeckung.
Nach Kriegsende kehrt Martas Bruder Karl Emrich zurück und gründet eine eigene Familie. Um Ansprüche auf das gemeinsame Land entstehen zwischen den Geschwistern Spannungen, die ihr Verhältnis nachhaltig belasten. Im Dorf spielen auch die Postbotin Post-Else, gespielt von Helga Raumer, und der Bürgermeister, gespielt von Siegfried Kilian, eine Rolle.
Die Erstausstrahlung war am 06.10.1974 im 1. Programm des Fernsehens der DDR, der Kinostart in der DDR folgte am 07.11.1975. Beim XII. Internationalen Fernsehfestival in Prag erhielt der Film 1975 eine ehrende Anerkennung.
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Darsteller - Schauspieler von "Das Schilfrohr"

Martin Flörchinger
(geb. 09.10.1909)

Michael Gwisdek
(geb. 14.01.1942)

Dorit Gäbler
(geb. 09.01.1943)

Helga Göring
(geb. 14.01.1922)

Petra Hinze
(geb. 05.06.1942)

Jürgen Juhnke
(geb. 02.11.1938)

Siegfried Kilian
(geb. 06.11.1928)

Ostara Körner
(geb. 03.12.1926)

Stefan Lisewski
(geb. 06.07.1933)

Johannes Maus
(geb. 27.12.1916)

Dieter Montag
(geb. 01.01.1949)

Arnim Mühlstädt
(geb. 22.10.1929)

Helga Raumer
(geb. 29.09.1924)

Walfriede Schmitt
(geb. 09.03.1943)

Klaus-Peter Thiele
(geb. 14.12.1940)

Günter Wolf
(geb. 19.08.1930)
