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Fernsehpitaval

Jahr: 1958

Regie: Wolfgang Luderer

Genre: Fernsehserie

Handlung von "Fernsehpitaval"

Fernsehpitaval ist eine deutsche Fernsehserie des Fernsehens der DDR aus den Jahren 1958 bis 1978 mit insgesamt 41 Folgen. Die Erstausstrahlung war am 25.11.1958.

Die Serie gilt als die erste Kriminalfilmreihe im DDR-Fernsehen. Jede Folge dramatisierte einen authentischen historischen Kriminalfall und verknüpfte gespielte Szenen mit Kommentaren des Rechtsanwalts und Strafverteidigers Friedrich Karl Kaul, der als Moderator vor der Kamera auftrat. Das Format war eine journalistisch-dramatische Mischform: Verbrechen und Gerichtsverfahren wurden spannend aufbereitet und zugleich aus einer marxistischen Perspektive bewertet, die häufig auf Missstände in der westdeutschen oder früheren bürgerlichen Justiz verwies.

Die Folgen erschienen unter verschiedenen Reihentiteln, je nach historischem Zeitraum des behandelten Falls: Anfangs liefen die Episoden als Weimarer Pitaval (Fälle aus der Weimarer Republik), später kamen Bonner Pitaval (Fälle der frühen Bundesrepublik) und Pitaval des Kaiserreiches hinzu. Ab den 1960er Jahren lief die Reihe überwiegend unter dem Titel Fernsehpitaval. Zu den bekanntesten behandelten Fällen zählten der Massenmörder Fritz Haarmann, der Watergate-Skandal in zwei Teilen sowie NS-Verbrechen wie die Affäre Heyde-Sawade. Die letzte Folge, Mordsache Dora Lemke, wurde am 04.06.1978 ausgestrahlt.

Regie führte bei den meisten Folgen Wolfgang Luderer, der die Reihe von Beginn an prägte. Das Drehbuch stammte durchgängig von Friedrich Karl Kaul und Walter Jupé.

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Darsteller - Schauspieler von "Fernsehpitaval"

(geb. 19.07.1922)

(geb. 27.04.1935)

(geb. 16.02.1925)

(geb. 22.01.1935)