Begegnung im Zwielicht
Handlung von "Begegnung im Zwielicht"
Begegnung im Zwielicht ist ein deutsch-polnisches Filmdrama aus dem Jahr 1960 mit Horst Drinda in einer der Hauptrollen. Die DEFA drehte den Film gemeinsam mit dem polnischen Filmstudio Łódź unter der Regie von Wanda Jakubowska, die auch das Drehbuch schrieb.
Im Mittelpunkt steht die polnische Pianistin Magdalena Nowak, die im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt wird. Sie muss in einer Schuhfabrik arbeiten, die dem Fabrikanten Wenk gehört, gespielt von Erich Franz. Dort begegnet sie dem Werkmeister Ernst Steinlieb, verkörpert von Horst Drinda, zu dem sich trotz der politischen Umstände eine schwierige, von Misstrauen geprägte Nähe entwickelt.
Im Fabrikalltag erlebt Magdalena stille Solidarität ebenso wie Bedrohung. Der Arzt Dr. Häußler, gespielt von Albert Hetterle, und die Angestellte Lieschen, dargestellt von Mathilde Danegger, stehen zwischen Anpassung an das NS-Regime und heimlicher Hilfsbereitschaft. Ein SS-Chauffeur, gespielt von Jürgen Frohriep, und der Portier der Fabrik, verkörpert von Gustav Stähnisch, prägen das bedrückende Klima des Betriebs.
Nach Kriegsende treffen Magdalena und Wenk erneut aufeinander. Vor Gericht, wo der Vorsitzende von Herwart Grosse verkörpert wird, muss sich der Fabrikant für sein Verhalten während der NS-Zeit verantworten.
Die Premiere von Begegnung im Zwielicht war am 16.05.1960 in Warschau, die deutsche Erstaufführung am 19.07.1960 im Berliner Kino Colosseum.
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Darsteller - Schauspieler von "Begegnung im Zwielicht"

Mathilde Danegger
(geb. 02.08.1903)

Horst Drinda
(geb. 01.05.1927)

Erich Franz
(geb. 05.11.1903)

Jürgen Frohriep
(geb. 28.04.1928)

Herwart Grosse
(geb. 17.04.1908)

Albert Hetterle
(geb. 31.10.1918)

Gustav Stähnisch
(geb. 06.04.1900)