Irgendwo in Berlin
Handlung von "Irgendwo in Berlin"
Irgendwo in Berlin ist ein deutscher Kinderfilm der DEFA aus dem Jahr 1946 unter der Regie von Gerhard Lamprecht, der auch das Drehbuch schrieb, mit den Hauptdarstellern Harry Hindemith, Charles Brauer und Hedda Sarnow. Der Film gilt als einer der ersten Trümmerfilme der Nachkriegszeit und spielt in den zerstörten Straßen und Ruinen Berlins.
Im Mittelpunkt steht der elfjährige Gustav Iller, gespielt von Charles Brauer, der noch unter seinem Geburtsnamen Charles Knetschke auftrat und mit dieser Rolle sein Leinwanddebüt gab. Gustav wartet gemeinsam mit seiner Mutter, Frau Iller, dargestellt von Hedda Sarnow, auf die Rückkehr seines Vaters Iller aus der Kriegsgefangenschaft, gespielt von Harry Hindemith. Mit seinem Freund Willi, gespielt von Hans Trinkhaus, streift Gustav durch die Trümmer der Stadt und gerät dabei in den Einflussbereich des Schwarzhändlers Waldemar, den Fritz Rasp verkörpert.
Als Iller schließlich aus der Gefangenschaft heimkehrt, findet er seinen Betrieb zerstört vor und verliert zunächst den Mut zu einem Neuanfang. Ein schwerer Unfall Willis auf einer Ruine erschüttert Gustav und die ganze Nachbarschaft, zu der auch Frau Steidel zählt, gespielt von Lotte Loebinger.
Die Premiere fand am 18.12.1946 in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin statt. Gedreht wurde im Atelier Berlin-Johannisthal sowie an Außenschauplätzen in der Krummen Straße in Berlin-Charlottenburg.
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