Der Streit um den Sergeanten Grischa
Handlung von "Der Streit um den Sergeanten Grischa"
Der Streit um den Sergeanten Grischa ist ein zweiteiliger Fernsehfilm des Deutschen Fernsehfunks der DDR aus dem Jahr 1968 mit Josef Karlík und Jutta Wachowiak in den Hauptrollen. Regie führte Helmut Schiemann, der auch das Drehbuch gemeinsam mit Heinz Kamnitzer und Günter Eisinger verfasste. Die Erstausstrahlung war am 02.06.1968 auf dem DFF. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Arnold Zweig aus dem Jahr 1927.
Im Mittelpunkt steht der russische Kriegsgefangene Grigorij Iljitsch Paprotkin, den alle Grischa nennen. Im Ersten Weltkrieg gelingt ihm die Flucht aus einem deutschen Gefangenenlager. Sein einziges Ziel ist die Rückkehr zu seiner Familie in der russischen Heimat. Hinter den deutschen Linien findet er Unterschlupf bei Partisanen, wo er der jungen Litauerin Babka, gespielt von Jutta Wachowiak, begegnet. Sie versorgt ihn mit den Papieren eines verstorbenen Deserteurs, damit er unerkannt reisen kann.
Als Grischa von deutschen Soldaten aufgegriffen wird, gibt er sich zunächst unter falschem Namen aus. Nach seiner wahren Identität als Kriegsgefangener entlarvt, droht ihm die Todesstrafe, denn der unerlaubte Aufenthalt eines russischen Soldaten im besetzten Gebiet gilt als Spionage. Damit entbrennt ein Konflikt zwischen zwei mächtigen Militärkommandeuren: General von Lychow will Grischas rechtmäßige Begnadigung durchsetzen, während Generalmajor Schieffenzahn den Tod des Mannes als Mittel zur Disziplinierung der Truppe nutzen will.
Der Zweiteiler zeigt, wie bürokratische Machtstrukturen und militärische Eigeninteressen das Schicksal eines einzelnen Menschen bestimmen. Für Jutta Wachowiak bedeutete die Rolle der Babka ihre erste Hauptrolle in Film und Fernsehen.
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Schauspieler von "Der Streit um den Sergeanten Grischa"
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Darsteller - Schauspieler von "Der Streit um den Sergeanten Grischa"

Berko Acker
(geb. 14.03.1945)

Gert Andreae
(geb. 16.03.1927)

Walter Bechmann
(geb. 13.07.1887)

Erich Brauer
(geb. 12.09.1914)

Carola Braunbock
(geb. 09.01.1924)

Norbert Christian
(geb. 05.12.1925)

Jochen Diestelmann
(geb. 03.06.1922)

Axel Dietrich
(geb. 30.09.1944)

Rudolf Donath
(geb. 27.10.1932)

Günter Drescher
(geb. 23.02.1928)

Christoph Engel
(geb. 13.11.1925)

Hannes Fischer
(geb. 23.12.1925)

Dieter Franke
(geb. 13.10.1934)

Michael Gerber
(geb. 10.02.1943)

Horst Giese
(geb. 31.01.1926)

Siegfried Göhler
(geb. 13.05.1916)

Wolfram Handel
(geb. 16.05.1929)

Hans Hardt-Hardtloff
(geb. 08.08.1906)

Erich Haußmann
(geb. 13.07.1900)

Heinz Hellmich
(geb. 11.03.1924)

Petra Hinze
(geb. 05.06.1942)

A.P. Hoffmann
(geb. 29.01.1906)

Maika Joseph
(geb. 26.03.1915)

Jörg Knochée
(geb. 06.12.1944)

Dietrich Körner
(geb. 02.12.1929)

Thomas Langhoff
(geb. 08.04.1938)

Gerhard Lau
(geb. 13.01.1926)

Werner Lierck
(geb. 26.03.1920)

Fritz Links
(geb. 24.09.1896)

Rolf Ludwig
(geb. 28.07.1925)

Dieter Mann
(geb. 20.06.1941)

Benno Mieth
(geb. 06.06.1925)

Fritz Mohr
(geb. 03.06.1919)

Günter Naumann
(geb. 17.11.1925)

Willi Neuenhahn
(geb. 25.01.1928)

Klaus Piontek
(geb. 28.02.1935)

Günther Polensen
(geb. 20.05.1910)

Otmar Richter
(geb. 05.03.1938)

Werner Riemann
(geb. 25.01.1934)

Cornelia Schmaus
(geb. 15.09.1946)

Günter Schubert
(geb. 08.04.1938)

Horst Schulze
(geb. 26.04.1921)

Berthold Schulze
(geb. 23.07.1929)

Ernst-Georg Schwill
(geb. 30.03.1939)

Siegfried Seibt
(geb. 19.08.1920)

Hans Sievers
(geb. 18.09.1931)

Roman Silberstein
(geb. 18.11.1932)

Karl-Maria Steffens
(geb. 08.12.1928)

Hannes Stelzer
(geb. 16.05.1924)

Helmut Straßburger
(geb. 11.01.1930)

Alfred Struwe
(geb. 22.04.1927)

Erik Veldre
(geb. 27.07.1932)

Jutta Wachowiak
(geb. 13.12.1940)

Winfried Wagner
(geb. 24.10.1937)

Harald Warmbrunn
(geb. 12.06.1933)

Joachim Zschocke
(geb. 11.08.1928)
