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Die Sprungdeckeluhr

Jahr: 1991

Regie: Gunter Friedrich

Länge: 88 Minuten

Genre: Kinderfilm

Handlung von "Die Sprungdeckeluhr"

Die Sprungdeckeluhr ist ein deutscher DEFA-Kinderfilm aus dem Jahr 1991 mit den Hauptdarstellern René Tony Spengler und Antje Salz. Regie führte Gunter Friedrich nach einem Drehbuch von Jochen Nestler. Gedreht wurde von Dezember 1989 bis April 1990 in Gera, Prag, München und auf Schloss Weesenstein im Osterzgebirge; die politische Wende und die Privatisierung der DEFA unterbrachen die Dreharbeiten mehrfach. Die Uraufführung war am 24.04.1991.

Die Handlung spielt 1933 in München. Der zwölfjährige Hansi nimmt ohne Erlaubnis die Sprungdeckeluhr seines Vaters mit in die Schule und verdient sich mit einer Komparsenrolle bei den Dreharbeiten zu einem fiktiven NS-Propagandafilm etwas Taschengeld. An genau diesem Tag wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt.

Zuhause erwartet Hansi eine böse Überraschung: Die Geheime Staatspolizei hat seine Eltern aufgesucht, vertreten durch Pfundinger, gespielt von Günter Schubert, und Hundinger, gespielt von Jörg Kleinau. Sein Vater, gespielt von Jürgen Mai, ist Abgeordneter der Sozialdemokraten und vertraut Hansi an, dass die Sprungdeckeluhr ein wichtiges Versteck birgt.

Als in der folgenden Nacht ein Haftbefehl droht, fliehen die Eltern überstürzt und lassen Hansi und seine Schwester Rosi zunächst allein in der observierten Wohnung zurück. Die Mutter, gespielt von Petra Hinze, versucht später verkleidet, Kontakt zu den Kindern aufzunehmen, während der Vater bereits verhaftet und in ein Konzentrationslager gebracht wurde.

Hansi und Rosi nehmen daraufhin Kontakt zur Untergrundbewegung auf und versuchen auf eigene Faust, die Sprungdeckeluhr in Sicherheit zu bringen. Nach ihrer Festnahme kommt Hansi in ein von Nonnen geführtes Kinderheim. Dort kümmern sich Schwester Anna, gespielt von Lissy Tempelhof, und Schwester Magdalena, gespielt von Susanne Lüning, um ihn, während seine Schwester in eine Lehre als Verkäuferin gesteckt wird.

In weiteren Rollen sind unter anderem Simone Thomalla als Krimhild, Walfriede Schmitt als die Frau, Peter Reinhardt als Ludwig und Reiner Heise als Lagerkommandant zu sehen.

Der Film greift lose die Lebensgeschichte des Reichstagsabgeordneten Hans Beimler auf, dessen Schicksal auch der DFF-Mehrteiler Hans Beimler, Kamerad schildert. Für die Recherchen konnte Regisseur Gunter Friedrich auf persönliche Gespräche mit Beimlers Mutter Centa Beimler zurückgreifen. 1992 brachte das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht den Film zudem als Unterrichtsfilm heraus.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Die Sprungdeckeluhr"

(geb. 08.09.1956)

(geb. 05.04.1941)

(geb. 05.06.1942)

Edgar Külow

(geb. 10.09.1925)

(geb. 24.12.1964)

(geb. 19.04.1966)

(geb. 06.03.1951)

(geb. 30.07.1950)

(geb. 09.03.1943)

(geb. 22.02.1946)

(geb. 08.04.1938)

(geb. 23.03.1943)

(geb. 17.04.1929)

Simone Thomalla

(geb. 11.04.1965)

Relevante Filme zu "Die Sprungdeckeluhr"

Hans Beimler, Kamerad

Hans Beimler, Kamerad

(1969, Fernsehfilm)