Die Julia von nebenan
Handlung von "Die Julia von nebenan"
Die Julia von nebenan ist ein deutscher Liebesfilm des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1977, inszeniert von Regisseur Rainer Bär, der auch das Drehbuch gemeinsam mit Manfred Dorschan verfasste. Die Hauptrollen spielen Marina Krogull als Jutta und Juraj Ďurdiak als Robert.
Der 18-jährige Robert Montag und die 16-jährige Jutta Capul — im Titel poetisch Julia genannt — sehen sich jeden Morgen in der Berliner S-Bahn. Da sie in entgegengesetzter Richtung fahren, können sie nur durch die Fenster Zeichen austauschen. Was als kleine Geste beginnt, wächst mit der Zeit zu einer stillen Liebeserklärung heran. Als die Sommerferien nahen, beschließen beide, an der jeweils anderen Station auszusteigen — doch sie verpassen einander, und als Jutta danach die Schule wechselt, verlieren sie sich ganz aus den Augen.
Die beiden kommen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen. Jutta wächst in einer stabilen Familie auf und hat in ihrem Vater Herrn Dehmel, gespielt von Werner Tietze, einen verlässlichen Vertrauten. Seine Frau wird von Annekathrin Bürger verkörpert. Roberts Zuhause dagegen steht unter dem Druck einer sich auflösenden Ehe seiner Eltern. Seine ältere Schwester, gespielt von Annegret Siegmund, sowie weitere Familienmitglieder, darunter eine Rolle von Harald Halgardt und Luise Lunow, prägen sein schwieriges Umfeld. Die Liebe zu Jutta gibt Robert in dieser Zeit Halt und Hoffnung.
Ein Zufall bringt die beiden wieder zusammen. Die Erstausstrahlung war am 08.10.1977 im Fernsehen der DDR. Der Film fand vor allem beim jungen Publikum große Resonanz, nicht zuletzt weil die damals 16-jährige Marina Krogull in ihrer Rolle besonders authentisch wirkte.
Demnächst im TV:
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Darsteller - Schauspieler von "Die Julia von nebenan"

Annekathrin Bürger
(geb. 03.04.1937)

Harald Halgardt
(geb. 05.08.1927)

Marina Krogull
(geb. 21.10.1961)

Luise Lunow
(geb. 13.03.1932)

Werner Tietze
(geb. 08.09.1940)

Juraj Ďurdiak
(geb. 27.04.1952)
