Der Wüstenkönig von Brandenburg
Handlung von "Der Wüstenkönig von Brandenburg"
Der Wüstenkönig von Brandenburg ist ein deutscher Kinderfilm der DEFA aus dem Jahr 1973 mit den Hauptdarstellern Hilmar Baumann und Günter Schubert. Regie und Drehbuch stammen von Hans Kratzert, der die Geschichte nach einer literarischen Vorlage von Dieter Schubert verfilmte.
Der Film spielt in der Zeit kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der elfjährige Julius findet in der Nähe seines Heimatorts ein herrenloses Pferd, das er kurzerhand Wüstenkönig von Brandenburg tauft. Bei seinen Bemühungen, sich des Tieres anzunehmen, lernt er den eben aus der Haft entlassenen Kommunisten Kaiser kennen, der ihm das Pferd überlässt und zu einer wichtigen Bezugsperson wird.
Gemeinsam geraten sie in die bunt gemischte Welt eines Wanderzirkus, der das Tier als Attraktionsnummer gewinnen möchte – auch in einer gemeinsamen Darbietung mit einem echten Zirkuslöwen. Zwischen Neugier, Verantwortungsgefühl und den Plänen der Erwachsenen muss Julius für sich entscheiden, was ihm sein vierbeiniger Gefährte wirklich wert ist. Der Film nutzt das ungewöhnliche Nachkriegsszenario, um von Freundschaft, Selbstbehauptung und dem schwierigen Übergang aus einer zerstörten in eine neue Zeit zu erzählen.
Die Vorpremiere fand am 04.08.1973 im Berliner Kino Kosmos statt, der reguläre Kinostart folgte am 05.10.1973 im Kino Babylon. Produziert wurde der Film in der Künstlerischen Arbeitsgruppe “Babelsberg” des DEFA-Studios für Spielfilme, die Musik schrieb Günther Fischer.
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Darsteller - Schauspieler von "Der Wüstenkönig von Brandenburg"

Hilmar Baumann
(geb. 07.01.1939)

Horst Kube
(geb. 19.09.1920)

Sabine Lorenz
(geb. 28.06.1944)

Arnim Mühlstädt
(geb. 22.10.1929)

Heinz Scholz
(geb. 15.03.1910)

Joe Schorn
(geb. 19.02.1911)

Günter Schubert
(geb. 08.04.1938)