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Der Mord, der nie verjährt

Jahr: 1968

Regie: Wolfgang Luderer

Länge: 107 Minuten

Genre: Drama

Handlung von "Der Mord, der nie verjährt"

Der Mord, der nie verjährt ist ein deutsches Drama aus dem Jahr 1968 mit den Hauptdarstellern Walter Jupé, Horst Drinda, Jochen Thomas und Klaus-Peter Thiele. Der DEFA-Film beleuchtet die juristische Aufarbeitung der Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Jahr 1919.

Berlin im Jahr 1929: Der junge Referendar Lautenberg, gespielt von Klaus-Peter Thiele, tritt seinen Dienst am Schöffengericht an. Sein Ausbilder vertritt Reichsanwalt Paul Jörns, gespielt von Walter Jupé, als Nebenkläger in einem Beleidigungsprozess gegen den Herausgeber der Zeitschrift Das Tage-Buch. Dessen Blatt hatte angezweifelt, ob Jörns für sein Amt geeignet ist, da er zehn Jahre zuvor als Kriegsgerichtsrat der Garde-Kavallerie-Schützen-Division an der Aufklärung der Morde beteiligt war.

In Rückblenden zeigt der Film die Ereignisse vom Januar 1919. Im Berliner Hotel Eden, dem Hauptquartier der Division, erhält Hauptmann Waldemar Pabst, gespielt von Horst Drinda, die Nachricht von der Verhaftung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts. Er beauftragt Offiziere mit dem Abtransport der Gefangenen. Der Jäger Otto Runge, gespielt von Jochen Thomas, verletzt Liebknecht bereits vor dem Hotel schwer, bevor Kapitänleutnant Pflugk-Harttung, gespielt von Hannjo Hasse, und Leutnant Liepmann, gespielt von Rolf Römer, den Transport übernehmen.

Vor Gericht sagen zehn Jahre später mehrere Zeugen aus, die Zweifel an Jörns’ Rolle bei der Vertuschung der Umstände nähren. Der Referendar Lautenberg gerät zunehmend in einen Gewissenskonflikt, während er die Verhandlung und die Gespräche zwischen Jörns und seinem Ausbilder mitverfolgt. Zu den weiteren Rollen zählen Herbert Köfer als Oberst von Winsen, Helga Labudda als Anna Bälger und Wolfgang Greese als der angeklagte Zeitschriftenherausgeber Bornstein.

Das Drehbuch schrieb Regisseur Wolfgang Luderer gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Friedrich Karl Kaul und Walter Jupé. Kaul war im realen Prozess von 1929 als junger Referendar selbst zugegen und lieferte damit die Vorlage für die Figur des Lautenberg. Die DEFA drehte den Schwarzweißfilm unter dem Arbeitstitel Der Fall Jörns in Totalvision; die Kinopremiere war am 11.01.1968 im Berliner Kino International.

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Darsteller - Schauspieler von "Der Mord, der nie verjährt"

(geb. 30.06.1891)

(geb. 07.05.1920)

(geb. 08.09.1906)

(geb. 19.07.1922)

(geb. 11.02.1923)

(geb. 01.10.1928)

(geb. 05.09.1897)

(geb. 12.09.1914)

Norbert Christian

(geb. 05.12.1925)

Horst Drinda

(geb. 01.05.1927)

(geb. 05.09.1891)

(geb. 18.08.1911)

(geb. 08.03.1926)

(geb. 08.08.1906)

(geb. 31.08.1921)

(geb. 15.11.1910)

(geb. 14.05.1922)

(geb. 06.04.1916)

(geb. 11.02.1916)

(geb. 26.11.1926)

Herbert Köfer

(geb. 17.02.1921)

(geb. 08.10.1907)

(geb. 27.04.1935)

(geb. 16.06.1923)

(geb. 26.02.1905)

(geb. 03.09.1928)

(geb. 15.12.1914)

(geb. 11.07.1921)

(geb. 16.11.1925)

(geb. 30.11.1921)

(geb. 26.04.1921)

(geb. 24.10.1905)

(geb. 14.12.1940)

(geb. 07.08.1925)

(geb. 18.04.1906)