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Ich klage an

Jahr: 1941

Regie: Wolfgang Liebeneiner

Länge: 120 Minuten

Genre: Drama

Handlung von "Ich klage an"

Ich klage an ist ein deutsches Drama aus dem Jahr 1941 unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner.

Der Film erzählt die Geschichte des Arztes und Wissenschaftlers Professor Thomas Heyt und seiner Frau Hanna. Als Hanna an Multipler Sklerose erkrankt und ihr Zustand sich stetig verschlechtert, sieht sie keinen Ausweg mehr. Sie bittet ihren Mann, sie von ihrem Leiden zu erlösen — ein Wunsch, dem er nach langem innerem Ringen nachgibt.

Daraufhin wird Professor Heyt wegen Mordes angeklagt. Im folgenden Gerichtsprozess prallen zwei Haltungen aufeinander: Auf der einen Seite steht die juristische Pflicht zur Strafverfolgung, auf der anderen das persönliche Mitgefühl für einen unheilbar kranken Menschen. Heyts Freund und Kollege Friedrich Billinger, ebenfalls Arzt, ist innerlich gespalten — er versteht die Beweggründe, steht aber zwischen den Fronten.

Der Film wurde im Auftrag des NS-Regimes produziert und diente als Propagandawerk zur Vorbereitung der Öffentlichkeit auf die staatliche Euthanasie-Politik. Trotz des dramatischen Rahmens zielte er darauf ab, Sterbehilfe und die Tötung von Menschen mit Behinderungen gesellschaftlich akzeptabel erscheinen zu lassen. Er ist damit ein historisches Dokument der nationalsozialistischen Medienpolitik.

Demnächst im TV:

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